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Ex-Wayfarer-Mitarbeiter beschuldigt Justin Baldoni der „toxischen Positivität“

Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)

Ein ehemaliger Mitarbeiter der Wayfarer Studios hat Justin Baldoni für seine „toxische Positivität“ kritisiert und behauptet, seine Wohltätigkeitsarbeit und sein Verhalten am Arbeitsplatz wirkten unaufrichtig. In einem Interview sagte der anonyme Mitarbeiter, Baldoni habe sich selbst dabei gefilmt, wie er während seiner jährlichen Veranstaltung „Skid Row Carnival of Love“ Kleidung gespendet habe und die Mitarbeiter aufgefordert, E-Mails mit „so viel Liebe“ zu unterschreiben. Sie argumentierten, dass seine ständigen optimistischen Botschaften und seine Selbstdarstellung als Störer des Status quo unecht wirkten. Andere ehemalige Mitarbeiter äußerten ebenfalls Bedenken, dass Baldonis Baháʼí-Glaube zu sehr in die Unternehmenskultur integriert sei. Ein Mitarbeiter erwähnte, dass er die Förderung seines Glaubens als unprofessionell empfand, während andere feststellten, dass die Baháʼí-Werte bei vielen Projekten des Unternehmens eine Schlüsselrolle spielen. Baldoni und Wayfarer Studios erklärten gegenüber Page Six, dass dem Unternehmen keine formellen Beschwerden über die Arbeitsplatzkultur vorliegen.  Sie betonten, dass jegliche Anleitung darauf abzielte, Professionalität zu gewährleisten und mit dem Ethos des Unternehmens, das von Freude und Positivität geprägt ist, in Einklang zu bringen.  Ein Vertreter betonte, dass die Projekte bei Wayfarer in verschiedenen Glaubenssystemen verwurzelt sind und die Mitarbeiter ermutigt werden, ihren eigenen Glauben zu feiern und zu praktizieren.  Diese Kritik am Arbeitsplatz taucht auf, während Baldonis Rechtsstreit mit Blake Lively weitergeht.  Im Dezember 2024 reichte Lively eine Klage wegen sexueller Belästigung gegen ihn ein, die er vehement bestritten und gekontert hat. Der Fall soll im März 2026 verhandelt werden.