Intervallfasten 4:3: Warum es schlanker macht als die kalorienarme Diät
Quelle: VIDEOELEPHANT (Glomex)
Das 4:3-Intervallfasten kann bei der Gewichtsabnahme wirksamer sein als die traditionelle kalorienarme Ernährung. Eine klinische Studie der University of Colorado School of Medicine, die in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass Personen, die das 4:3-Fastenschema befolgen, mehr Gewicht verlieren als diejenigen, die eine kalorienreduzierte Diät machen. Bei dieser Methode wird die Kalorienzufuhr an drei Tagen in der Woche um 80 Prozent reduziert, während an den übrigen vier Tagen frei gegessen werden kann, wobei eine gesunde Auswahl an Lebensmitteln beibehalten wird. Die Ergebnisse der Studie, an der 165 übergewichtige oder fettleibige Erwachsene teilnahmen, sind eindeutig: Diejenigen, die das intermittierende 4:3-Fasten befolgten, verloren im Durchschnitt 7,6 Prozent ihres Körpergewichts, verglichen mit 5 Prozent bei denjenigen, die eine kalorienreduzierte Ernährung einhielten. Außerdem verloren 58 % der Teilnehmer in der 4:3-Gruppe mindestens 5 % ihres Gewichts, gegenüber 47 % in der kalorienreduzierten Gruppe. Neben der Gewichtsabnahme führte das intermittierende Fasten auch zu einer Verbesserung der kardiometabolischen Gesundheit, z. B. zu einer Senkung des Blutdrucks, des Nüchternblutzuckers und des Cortisolspiegels. Forscher vermuten, dass das intermittierende Fasten einfacher zu befolgen ist, da es kein Kalorienzählen erfordert und mehr Flexibilität bietet, was es langfristig nachhaltiger macht. Obwohl das Intervallfasten kein Wundermittel ist, scheinen seine Vorteile offensichtlich zu sein. Allerdings sollte jede neue Diät mit einem Arzt abgesprochen werden, vor allem, wenn bereits gesundheitliche Vorbelastungen bestehen.